Wer ist dein Typ?
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So manch Überängstlicher hat sich schon den Spaß am Sex verdorben, weil er hinter jeder Nummer eine Gefahr lauern sieht. Regelmäßige HIV-Tests machen Sinn, wenn du auch regelmäßig riskante Sexkontakte hast. Hier hilft die frühe Erkennung einer Infektion, frühzeitig eine Therapie zu starten. Doch vieles im Leben ist oft weniger gefährlich, als man glaubt. So kannst du dich zum Beispiel über Speichel, Schweiß oder Urin nicht mit HIV infizieren. Auch bei Aufnahme des „Lusttropfens" ist das Risiko vernachlässigbar gering, und Sperma auf einer weitgehend gesunden Haut kann dir ebenfalls nicht gefährlich werden.

Etwas Vorsicht schadet sicher nie, Angst verdirbt dir aber nur die Lust. Mit „Kondome beim Ficken" und „Kein Abspritzen im Mund" bist du gut gegen HIV abgesichert. Lass dich bei häufig wechselnden Sexpartnern dann lieber regelmäßig z. B. auf Syphilis und Chlamydien testen. Und gegen Hepatitis solltest du geimpft sein.

Dient der regelmäßige HIV-Test dazu, dich in deinem riskanten Verhalten zu beruhigen, kann das schnell nach hinten losgehen. Denn nur, weil bis jetzt alles gut gegangen ist, muss das nicht so bleiben. Informier dich lieber über die möglichen Folgen und wäge dann ab, welche Risiken du eingehen willst und welche nicht. Der Test ist dafür kein Ersatz.

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