Impfung nach Bundesländern

Wo wird gegen MPX geimpft? Übersicht nach Bundesländern (Stand: 28.7.2022)

 

Angesichts der Impfstoffknappheit ist es nach den uns vorliegenden Informationen häufig schwierig, einen Termin zu bekommen. Geimpft werden meist vorrangig Patient*innen, die bereits über die HIV-/PrEP-Versorgung an Praxen und Ambulanzen angebunden sind.

Baden-Württemberg

Die Landesregierung teilte am 20.7. mit, die Impfungen würden vorbereitet. Die vom Bund zugeteilten Impfstoffdosen seien zunächst zentral an die Krankenhausapotheke des Robert-Bosch-Krankenhauses in Stuttgart geliefert worden und würden von dort an HIV-Schwerpunktpraxen im Land sowie einzelne Uni-Ambulanzen und Gesundheitsämter weiterverteilt. 

Per Mail wurde die Aidshilfe Baden-Württemberg am 27.7. von einem Mitarbeiter des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration über die teilnehmenden HIV-Schwerpunkte informiert. Es handelt sich demnach um folgende Einrichtungen (geordnet nach Postleitzahlen/Ort): Mannheim: Mannheimer Onkologie Praxis, Schleyer und Legler-Görke; Oftersheim: Dr. Sascha Wohnsland; Heidelberg: Katrin Schober, Dermatologie Heidelberg; Stuttgart: Dr. med. Andreas Zsolnai, Katharinenhospital - Sprechstunde für HIV-Infektionen und Infektiologie, Gemeinschaftspraxis Schwabstr. 26, Gemeinschaftspraxis Schwabstrasse 59, Hausarztpraxis am Daimlerplatz; Ludwigsburg: Dr. Ulrich Wagner; Tübingen: Gemeinschaftspraxis Eugenstraße 32; Reutlingen: Dr.Siegel; Heilbronn: Schnaitmann und Koll. (Schwabstr. 59); Karlsruhe: Gemeinschaftspraxis Mosthaf/Procaccianti; Oberkirch: Praxis Prof. Borde; Konstanz: MVZ - Spitalstiftung Konstanz; Rottweil: Gesundheitsamt Rottweil; Freiburg: Gemeinschaftspraxis Scholz/Thoden/Sandrock; Infektionsmedizin Freiburg; MVZ Clotten Freiburg; Ulm: MVZ Medicover Ulm.

Auch in Baden-Württemberg übersteigt die Nachfrage das Angebot. Geimpft werden vorrangig Patient*innen, die bereits über die HIV-/PrEP-Versorgung an Praxen und Ambulanzen angebunden sind.

Bayern

Die Impfungen werden in Schwerpunktpraxen und Klinikambulanzen der HIV-Versorgung und HIV-Prävention (PrEP) durchgeführt. Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege, 8.7.2022

  • Klinikambulanzen: Universitätsklinika Augsburg, Erlangen, München (rechts der Isar), Regensburg und Würzburg sowie Klinikum Nürnberg. Das Klinikum Nürnberg betont, dass am Klinikum keine Termine für eine Impfung ausgemacht werden können. Wer sich impfen lassen will, müsse sich an die Schwerpunktpraxen wenden (Quelle: br.de, 14.7.2022)
  • Die in der dagnä organisierten HIV-Spezialist*innen lassen sich über https://www.dagnae.de/aerzte/ suchen.
  • Eine Liste der Gesundheitsämter nach Städten und Kreisen findet sich hier; eine Suche nach Wohnort oder Postleitzahl bietet das RKI unter https://tools.rki.de/plztool/.

Berlin

Impfungen werden in zahlreichen HIV-Schwerpunktpraxen, in der Beratungsstelle für sexuelle Gesundheit Checkpoint BLN, in der Spezialambulanz der Charité und in den Kliniken für Infektiologie des St. Joseph-Krankenhauses Tempelhof und des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums Schöneberg sowie im Gesundheitsamt Mitte durchgeführt. Quelle: Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, 8.7.2022.

Angesichts der Impfstoffknappheit ist es nach den uns vorliegenden Informationen häufig schwierig, einen Termin zu bekommen. Geimpft werden meist offenbar vorrangig Patient*innen, die bereits über die HIV-/PrEP-Versorgung an Praxen und Ambulanzen angebunden sind.

Eine bei Bedarf aktualisierte Liste sämtlicher Impfstellen in Berlin findet sich auf der Website der Deutschen Arbeitsgemeinschaft ambulant tätiger Ärztinnen und Ärzte für Infektionskrankheiten und HIV-Medizin (dagnä e.V.; Stand: 22.7.2022). 

Brandenburg

In Brandenburg werden die Impfungen über die Gesundheitsämter sowie die HIV-Schwerpunktpraxis in Blankenfelde-Mahlow und die Infektionsambulanz am Klinikum Ernst von Bergmann organisiert. Quelle: aerzteblatt.de.

Alle Adressen finden sich unter https://brandenburg-gemeinsam-gegen-aids.de/service/beratungsstellen/.

Bremen

In Bremen werden Impfungen bei Bedarf über die Gesundheitsämter Bremen und Bremerhaven organisiert. Quelle: aerzteblatt.de

Die in der dagnä organisierten HIV-Spezialist*innen lassen sich über https://www.dagnae.de/aerzte/ suchen.

Hamburg

Die MPX-Impfungen werden in Hamburg über die infektiologischen Schwerpunktpraxen durchgeführt. Quelle: hamburg.de, 6.7.2022.

Hessen

Bei Bedarf über die 24 Gesundheitsämter (Quelle: aerzteblatt.de). In Frankfurt/Main werden in HIV-Schwerpunktpraxen dort bekannte Patient*innen geimpft (Quelle: FAZ, 13.07.)

Mecklenburg-Vorpommern

Die Impfung erfolgt über die Impfsprechstunde der Universitätsmedizin Rostock. Informationen gibt es über die Gesundheitsämter. Quelle: aerzteblatt.de

Niedersachsen

Die Impfungen finden in den HIV-/Infektionsambulanzen (Medizinische Hochschule Hannover, Klinikum Osnabrück und Universitätsmedizin Göttingen) und in teilnehmenden HIV-Schwerpunktpraxen statt. Quelle: aerzteblatt.de

  • Die Gesundheitsämter vermitteln exponierte Personen im Rahmen der Kontaktnachverfolgung an die Impfstellen. Adressen finden sich z. B. hier, eine Suche nach Wohnort oder Postleitzahl bietet das RKI hier.
  • Die in der dagnä organisierten HIV-Spezialist*innen lassen sich über https://www.dagnae.de/aerzte/ suchen.

Nordrhein-Westfalen

In Nordrhein-Westfalen wird an den HIV-/Infektionsambulanzen der Universitätskliniken Aachen, Bochum, Bonn, Düsseldorf, Essen, Münster und Köln sowie in teilnehmenden HIV-Schwerpunktpraxen geimpft. Quelle: Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW, 11.7.2022.

Das Gesundheitsministerium NRW hat am 15.7. eine Liste der aktuell impfenden Stellen zu Verfügung gestellt, die als PDF auf der Seite der Arbeitsgemeinschaft AIDS-Prävention NRW zu finden ist (Stand: 25.7.).

  • Die Gesundheitsämter vermitteln exponierte Personen im Rahmen der Kontaktnachverfolgung an die Impfstellen. Die Adressen der Gesundheitsämter finden sich z.B. hier, eine Suche nach Wohnort oder Postleitzahl bietet das RKI hier.
  • Die in der dagnä organisierten HIV-Spezialist*innen lassen sich über https://www.dagnae.de/aerzte/ suchen.

Rheinland-Pfalz

Geimpft wird über die HIV-Schwerpunktambulanzen (Westpfalz-Klinikum Kaiserslautern, Klinikum der Stadt Ludwigshafen, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier) und die HIV-Schwerpunktpraxen in Koblenz, Mainz, Trier und Worms. Quelle: aerzteblatt.de

Saarland

Geimpft wird im Universitätsklinikum des Saarlandes (Saarbrücken). WICHTIG: Die Terminvergabe erfolgt ausschließlich über die Gesundheitsämter! Quelle: Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Gesundheit Saarland, 7.7.2022

Sachsen

Geimpft wird im Klinikum Chemnitz, im Städtischen Klinikum Dresden und im Klinikum St. Georg Leipzig (Quelle: aerzteblatt.de).

Darüber hinaus stehen auch die Beratungsstellen der 13 Gesundheitsämter in Sachsen bei Fragen zur Verfügung. Eine Liste der Impfstellen und der Beratungsstellen mit Stand vom 20.6.2022 findet sich hier (Quelle: sachsen.de, 24.6.2022).

Sachsen-Anhalt

Die Impfung erfolgt ausschließlich über die Gesundheitsämter. Quelle: aerzteblatt.de

Schleswig-Holstein

Die MPX-Impfung erfolgt über die Ambulanzen des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) in Kiel und Lübeck sowie HIV-Ambulanz des Städtischen Krankenhauses in Kiel. Quelle: aerzteblatt.de

Thüringen

Keine offiziellen Informationen auffindbar.

Weitere Infos findest du laufend hier auf der Seite der Deutschen Aidshilfe.