Chat: Lang leben mit HIV

Michèle Meyer erfuhr 1994 von ihrer HIV-Infektion und ging davon aus, früh zu sterben. Heute abend lädt die glückliche Familienmutter und Selbsthilfeaktivistin zum Chat ein. Thema: „Langzeit-Überleben!“ 

Die erste Zeitungsmeldung über die Krankheit, die später Aids heißen sollte, erschien 1981 in der New York Times – also vor fast 30 Jahren. Manche Menschen, die in den 80ern von ihrer HIV-Infektion erfahren haben, leben bis heute – dank der hoch wirksamen Therapien gegen HIV. Seit Mitte der 90er ermöglichen sie ein langes Leben mit dem Virus.

 

Wie schaut man in die Zukunft, wenn man schon einmal mit dem Leben abgeschlossen hatte? Wie geht man mit den Langzeitnebenwirkungen der Medikamente um? Wie damit, dass man Freunde überlebt? Um solche Fragen geht es heute Abend im Chat zum Thema „Langzeit-Überleben!“ mit der Aktivistin Michèle Meyer, Präsidentin der Schweizer Selbsthilfeorganisation LHIVE. 

Michèle Meyer mit Mic, Mona und Sofia

Michèle weiß selber seit 1994 von ihrer Infektion. Sie erlitt damals eine Fehlgeburt, kurz darauf erhielt sie die Diagnose. „Ich habe damals gedacht, ich werde mit dem brennenden Wunsch nach Kindern alt, aber frag nicht wie alt!“, sagt sie. „Damals gab es ja noch keine Medikamente.“ Heute lebt sie mit ihrem HIV-negativen Mann und zwei ebenfalls negativ geborenen Töchtern in einem kleinen Ort bei Basel. 

(howi)

Der Chat mit Michèle Meyer beginnt um 19.30 Uhr bei www.house34.ch (Flashplayer erforderlich). Und keine Angst: Michèle chattet auf Hochdeutsch! 😉

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