Zitate von Rita Süssmuth
„Wir bekämpfen die Krankheit, nicht die Betroffenen.“
„Nur wenn AIDS ein öffentliches Thema ist, können Prävention und Aufklärung wirken.“
„Keine Krankheit ist so bedrohlich, aber auch so leicht vermeidbar wie Aids.“
Wer war Rita Süssmuth?
Rita Süssmuth war eine deutsche Politikerin (CDU) und engagierte sich besonders für Gleichberechtigung, Bildung und Gesundheit. Sie war Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit (1985–1988) und später Präsidentin des Deutschen Bundestages (1988–1998).
Warum war Rita Süssmuth für Gesundheit und Aufklärung wichtig?
Als Ministerin setzte sie in den 1980er Jahren bei HIV und AIDS stark auf Aufklärung, Beratung und Prävention. Sie sprach sich dafür aus, Menschen nicht auszugrenzen, und setzte sich gegen Stigmatisierung ein.
Sie zeigte: Gesundheitspolitik konnte menschlich sein – und trotzdem klar und wirksam.
Was machte Rita Süssmuth?
- •Sie war Bundesministerin für Jugend, Familie und Gesundheit (1985–1988).
- •Sie war Präsidentin des Deutschen Bundestages (1988–1998).
- •Sie setzte in der HIV/Aids-Prävention auf Aufklärung, Beratung und Schutz statt Angst.
- •Sie engagierte sich für Frauenrechte und gegen Diskriminierung.
Was gab sie queeren Menschen und der Community?
In einer Zeit, in der HIV/Aids oft mit Schuld und Vorurteilen verbunden wurde, stand sie für einen respektvollen Umgang. Das war für queere Menschen wichtig, weil Stigma und Ausgrenzung echte Barrieren waren – in Gesundheit, Alltag und Gesellschaft.
- •Klare Haltung gegen Stigmatisierung
- •Prävention, die Menschen schützte – nicht verurteilte
- •Signal: Politik konnte Verbündete haben
Warum bleibt diese Geschichte wichtig?
Gute Aufklärung schützt Leben. Respekt und Wissen sind stärker als Angst. Das gilt bei HIV genauso wie bei vielen anderen Themen.
Was wir daraus lernen
- ✓Aufklärung hilft: Wissen schützt.
- ✓Stigma schadet: Menschen verdienen Respekt – immer.
- ✓Verbündet sein zählt: Auch Nicht-Betroffene können viel bewegen.
Take-away: Krankheiten werden bekämpft – nicht Menschen. Schutz, Respekt und gute Informationen gehören zusammen.
Leichte Sprache
FAQ zu Rita Süssmuth
Kurze, verständliche Antworten auf häufige Fragen. Hier geht es nicht nur um Ämter, sondern auch darum, warum Rita Süssmuth für Aufklärung, Respekt und gesellschaftlichen Zusammenhalt wichtig war.
Rita Süssmuth war eine deutsche Politikerin (CDU). Sie prägte Debatten über Gesundheit, Gleichberechtigung, Bildung und Zusammenhalt – oft auch gegen Widerstände.
Sie war bekannt für eine klare Haltung: Menschen sollten informiert, geschützt und respektvoll behandelt werden. Sie setzte auf Aufklärung statt Angst – besonders in gesellschaftlich aufgeheizten Zeiten.
Sie war Bundesministerin (u. a. für Jugend, Familie und Gesundheit) und später Präsidentin des Deutschen Bundestages. In dieser Rolle stand sie für eine sachliche, demokratische Streitkultur.
In den 1980er Jahren gab es viel Angst, Vorurteile und Ausgrenzung. Sie setzte in der Gesundheitspolitik auf Prävention, Beratung und Information – und stellte sich gegen Stigmatisierung.
Stigmatisierung bedeutet: Menschen werden abgewertet oder gemieden (z. B. wegen einer Krankheit oder weil sie als „anders“ gelten). Das kann dazu führen, dass Menschen keine Hilfe suchen oder sich nicht testen lassen. Prävention funktioniert besser, wenn Respekt dazugehört.
Weil sie zeigte, wie wichtig Aufklärung und Menschenwürde in Krisenzeiten sind. Respekt, gute Informationen und Schutz vor Ausgrenzung bleiben bis heute zentrale Grundlagen – in der Gesundheitspolitik und darüber hinaus.
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