Auf einen Blick
| Wirkstoff | Cocain Auch: Coke, Crack, Freebase, Koka, Koks |
|---|---|
| Wirkungsbeginn | nach ca. 3 Minuten (Sniefen), beim Rauchen (Crack/Freebase) und Spritzen schneller |
| Wirkdauer | ca. 1–2 Stunden |
Wirkungen und mögliche Nebenwirkungen
| Typisch während der Wirkung |
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| Was auch passieren kann |
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Nachwirkung
| Wenn die Wirkung nachlässt |
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Langzeitfolgen
| Mögliche Folgen bei häufigerem Konsum |
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| Wichtig zu wissen |
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Wechselwirkungen mit anderen Drogen
| Uppers (z. B. Speed, Crystal, Koffein, Ecstasy) |
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| Alkohol |
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Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten
| Blutdruckmittel (u. a. einige Betablocker) |
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Wechselwirkungen mit HIV-Medikamenten
| NNRTIs | Efavirenz (z. B. Sustiva®, Atripla® und Generika) Nevirapin (z. B. Viramune® und Generika)
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| Booster (Wirkverstärker) | Handelsnamen: Norvir®, Tybost®
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Gesundheits-Tipps & Safer Use
- Gönn dir Pausen: Kokain macht schnell abhängig. Lege deshalb immer wieder bewusste Konsumpausen ein.
- Kein Mischkonsum: Kombiniere Kokain am besten nicht mit anderen Drogen oder Alkohol.
- Vorsicht beim Sex: Kokain kann dich aggressiver machen und dein Schmerzempfinden senken. Dadurch entstehen leichter Verletzungen, über die HIV oder Hepatitis übertragen werden können. Nutze Kondome oder Handschuhe (z. B. beim Fisten) und triff vorher klare Absprachen.
- Sauberes Besteck: Sniefen ist risikoärmer als Spritzen. Nutze beim Sniefen aber unbedingt dein eigenes Röhrchen.
- HIV-Medikamente: Wenn du Proteasehemmer nimmst, solltest du Kokain geringer dosieren. Bei Medikamenten wie Sustiva®, Atripla® oder Viramune® ist es sicherer, ganz auf Kokain zu verzichten.
Leichte Sprache
Auf dieser Seite geht es um Kokain.
Kokain ist eine Droge. Viele Menschen nehmen Kokain, um sich wach oder stark zu fühlen.
Kokain kann aber auch sehr gefährlich sein.
- Kokain kann das Herz stark belasten.
- Der Blutdruck kann steigen.
- Man kann Angst bekommen oder sehr unruhig werden.
- Man kann süchtig werden.
Wenn die Wirkung vorbei ist, fühlen sich viele Menschen:
- sehr müde
- traurig oder leer
- gereizt oder ängstlich
Besonders gefährlich ist es, Kokain mit Alkohol oder anderen Drogen zu mischen.
Wenn du Medikamente nimmst, kann Kokain noch gefährlicher sein.
Du musst nicht alles wissen oder perfekt entscheiden. Wichtig ist: Pass gut auf dich auf.
Häufige Fragen zu Kokain
Kokain wirkt schnell und intensiv – aber nicht ohne Risiken. In diesem FAQ findest du Antworten auf häufige Fragen zu Wirkung, Konsum, Safer-Use und gesundheitlichen Folgen.
Kokain ist ein starkes Stimulans. Es kann kurzfristig euphorisch, wach und selbstsicher machen. Gleichzeitig steigen Puls und Blutdruck deutlich an, das Herz wird stark belastet und die Einschätzung von Risiken kann nachlassen.
Die Wirkung setzt meist nach wenigen Minuten ein und hält etwa 1–2 Stunden an. Danach folgt oft ein sogenannter Crash: Erschöpfung, Niedergeschlagenheit, Gereiztheit oder starkes Verlangen nach erneutem Konsum.
Ja. Kokain erhöht das Risiko für Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkte und Schlaganfälle – auch bei jungen, ansonsten gesunden Menschen. Das Risiko steigt bei hoher Dosierung, häufigem Konsum oder Kombination mit anderen Substanzen.
Ja. Kokain kann sowohl psychisch abhängig machen als auch zu einem starken Craving führen. Regelmäßiger Konsum kann die Psyche verändern, Ängste verstärken und depressive Phasen begünstigen.
Ganz ohne Risiko ist Kokainkonsum nicht. Wenn konsumiert wird, kann helfen:
nicht alleine zu konsumieren
Pausen einzulegen und auf den Körper zu hören
ausreichend zu trinken (alkoholfrei)
Mischkonsum möglichst zu vermeiden
bei ungewöhnlichen Symptomen frühzeitig Hilfe zu holen
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