Nicht nur zum Welt-Aids-Tag

Druck
machen!

HIV/Aids gestern und heute gedenken

“Druck machen!” – Unter diesem Titel starten wir mit dem Schwulen Museum Berlin und der Universität der Künste Berlin ein gemeinsames Projekt.

Das Projekt fragt: Wie kann der Austausch zwischen den Generationen dazu beitragen, heute und zukünftig erfolgreich HIV-Prävention zu betreiben, Stigma abzubauen und uns gegenüber künftigen Pandemien zu wappnen?

Die Initiatoren

Warum wir Druck machen!

Jonathan Gregory & Ahmet Sitki Demir

Als Initiatoren des Projekts „Druck machen!“ verbinden Jonathan Gregory und Ahmet Sitki Demir von ICH WEISS WAS ICH TU die Geschichte der HIV-Prävention mit aktuellen Fragen zu Sichtbarkeit, Solidarität und gesellschaftlicher Verantwortung.

Gemeinsam mit Kurator Michael Annoff entwickelten sie die Idee, unterschiedliche Generationen und ihre Perspektiven auf HIV/Aids, Aktivismus und Präventionsarbeit zusammenzubringen.

Generationsdialog

HIV/Aids im Generationsdialog – Erinnerung trifft Prävention

Für die Jüngeren liegt die Anfangszeit von HIV/Aids inzwischen längst in grauer Vorzeit. Vielen Älteren sind die politischen Kämpfe um Information, Prävention und selbstbestimmten Schutz hingegen noch in lebendiger Erinnerung. Wie kann das Gespräch zwischen den Generationen dazu beitragen, das Virus weiter in Schach zu halten?

Das Projekt

„Spread the Word, not the Virus!“

Auf Einladung der IWWIT-Kampagne entwickeln Design-Studierende der Universität der Künste Berlin gemeinsam mit Professorin Franziska Morlok und Kurator Michael Annoff ein intergenerationelles Publikationsprojekt. Das Projekt erinnert an die Möglichkeiten von Prävention und Kommunikation in einer Zeit analoger Gestaltung.

Der Abend

Im Mittelpunkt steht der generationenübergreifende Dialog.

Unter der Moderation von Michael Annoff sprechen Eugen Januschke vom Schwulen Museum, Jonathan Gregory und Ahmet Sitki Demir aus dem IWWIT-Team mit Menschen aus den queeren und positiven Communitys.

Film & Einblicke

Druck machen! – Die Geschichte hinter dem Projekt

HIV-Prävention, Aktivismus und Erinnerung im Dialog

Wie wurde mit Plakaten, Flyern und anderen Druckmaterialien für Aufklärung, Sichtbarkeit und Selbstbestimmung gekämpft? „Druck machen!“ verbindet die Geschichte der HIV-Prävention mit den Fragen unserer Gegenwart. Der begleitende Film eröffnet einen weiteren Zugang zum Projekt.

Archiv & Einblicke

Damals bis heute

Ein Blick ins Archiv – von den ersten Kampagnen der 80er und 90er Jahre bis zu den Projekten von heute.

Filter:

Beitrag

Dr. Gisela Gille

Wie hat sich die Beratung zu HIV und Aids verändert? Eine ärztliche Perspektive auf Angst, Aufklärung, Prävention und Lebensrealitäten.

Beitrag

Birol Işık

Wie gelingt kultursensible HIV-Prävention? Ein Gespräch über Migration, Rassismus, Community-Arbeit und das Projekt ADM.

Beitrag

Alexander García Düttmann

Wie lässt sich über Aids sprechen, ohne einfache Identitäten zu behaupten? Ein philosophischer Blick auf Krise, Gemeinschaft und Widerstand.

Beitrag

Hava Erıca Zeytin & Tsepo Bollwinkel Keele

Ein generationenübergreifender Dialog über Transsein, PrEP, Erinnerung, Sichtbarkeit und queere Geschichte.

Beitrag

Kenny Fries

Drei Gedichte über Liebe, Verlust, Körper, Risiko und Erinnerung im Kontext von HIV und Aids.

Beitrag

Dr. Eugen Januschke

Was bedeutet Safer Sex als Entscheidung? Ein persönlicher und theoretischer Blick auf Prävention, Körper und die „Qual der Wahl“.

Häufige Fragen

FAQ zum Projekt

Zusammenarbeit

Kooperation & Förderung

Ein Projekt der Präventionskampagne der Deutschen Aidshilfe IWWIT in Kooperation mit dem Kurator Michael Annoff, dem Schwulen Museum Berlin und der Universität der Künste Berlin. Gefördert durch das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.