Nicht nur zum Welt-Aids-Tag

Druck
machen!

HIV/Aids gestern und heute gedenken

Druck machen! – Unter diesem Titel starten wir mit dem Schwulen Museum Berlin und der Universität der Künste Berlin ein gemeinsames Projekt.

Das Projekt fragt: Wie kann der Austausch zwischen den Generationen dazu beitragen, heute und zukünftig erfolgreich HIV-Prävention zu betreiben, Stigma abzubauen und uns gegenüber künftigen Pandemien zu wappnen?

Generationsdialog

HIV/Aids im Generationsdialog – Erinnerung trifft Prävention

Für die Jüngeren liegt die Anfangszeit von HIV/Aids inzwischen längst in grauer Vorzeit. Vielen Älteren sind die politischen Kämpfe um Information, Prävention und selbstbestimmten Schutz hingegen noch in lebendiger Erinnerung. Wie kann das Gespräch zwischen den Generationen dazu beitragen, das Virus weiter in Schach zu halten?

Das Projekt

„Spread the Word, not the Virus!“

Auf Einladung der IWWIT-Kampagne entwickeln Design-Studierende der Universität der Künste Berlin gemeinsam mit Professorin Franziska Morlok und Kurator Michael Annoff ein intergenerationelles Publikationsprojekt. Das Projekt erinnert an die Möglichkeiten von Prävention und Kommunikation in einer Zeit analoger Gestaltung.

Der Abend

Im Mittelpunkt steht der generationenübergreifende Dialog.

Unter der Moderation von Michael Annoff sprechen Eugen Januschke vom Schwulen Museum, Jonathan Gregory und Ahmet Sitki Demir aus dem IWWIT-Team mit Menschen aus den queeren und positiven Communitys.

Archiv & Einblicke

Damals bis heute

Ein Blick ins Archiv – von den ersten Kampagnen der 80er und 90er Jahre bis zu den Projekten von heute.

Beitrag

Jonathan Gregory & Ahmet Sitki Demir

Wie hängen Prävention, Kunst und Aktivismus zusammen? Gestaltung in der HIV-Prävention war nie nur schön – sondern immer auch politisch.

Beitrag

Vivienne Lovecraft

Was bedeuten queere Räume heute? Zwischen Sichtbarkeit, Algorithmus, Community und der Erinnerung an versteckte Schuhschachteln.

Beitrag

Kenny Fries

Drei Gedichte über Liebe, Verlust, Körper, Risiko und Erinnerung im Kontext von HIV und Aids.

Beitrag

Michael Annoff

Warum musste Aufklärung schneller sein als das Virus? Ein Blick auf Druck, Medien und die Weitergabe von Wissen in der Aidskrise.

Beitrag

Dr. Gisela Gille

Wie hat sich die Beratung zu HIV und Aids verändert? Eine ärztliche Perspektive auf Angst, Aufklärung, Prävention und Lebensrealitäten.

Beitrag

Philipp Gufler

Ein künstlerischer Beitrag über Erinnerung, queere Archive und Quilt #06, gewidmet dem Schauspieler Kurt Raab.

Beitrag

Hava Erıca Zeytin & Tsepo Bollwinkel Keele

Ein generationenübergreifender Dialog über Transsein, PrEP, Erinnerung, Sichtbarkeit und queere Geschichte.

Beitrag

Birol Işık

Wie gelingt kultursensible HIV-Prävention? Ein Gespräch über Migration, Rassismus, Community-Arbeit und das Projekt ADM.

Beitrag

Alexander García Düttmann

Wie lässt sich über Aids sprechen, ohne einfache Identitäten zu behaupten? Ein philosophischer Blick auf Krise, Gemeinschaft und Widerstand.

Beitrag

Ringo Rösener

Welche Spuren hinterließ HIV und Aids in der DDR? Eine Suche nach Erinnerung, Archivmaterial und ostdeutschen Perspektiven.

Häufige Fragen

FAQ zum Projekt

Zusammenarbeit

Kooperation & Förderung

Ein Projekt der Präventionskampagne der Deutschen Aidshilfe IWWIT in Kooperation mit dem Kurator Michael Annoff, dem Schwulen Museum Berlin und der Universität der Künste Berlin. Gefördert durch das Bundesinstitut für öffentliche Gesundheit.