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Je früher die Diagnose, umso leichter die Behandlung

Je früher die Diagnose, umso leichter die Behandlung

  1. STI oder Geschlechtskrankheiten?
  2. Positiv? Negativ? Regelmäßige Tests sind sinnvoll
  3. Anonym und unkompliziert testen lassen
  4. Beratung ist hilfreich

1) STI oder Geschlechtskrankheiten?

„STI“! Noch nie gehört? Aber von Filzläusen, Syphilis, Tripper oder Hepatitis. All das sind „Sexually Transmitted Infections“, zu Deutsch: sexuell übertragbare Infektionen. Im Alltag spricht man aber eher von Geschlechtskrankheiten. Aber egal ob du STI oder Geschlechtskrankheit sagst, niemand will sie wirklich haben.

2) Positiv? Negativ? Regelmäßige Tests sind sinnvoll

Mit vielen Geschlechtskrankheiten kann man sich leicht anstecken. Außerdem erhöhen sie das Risiko einer HIV-Infektion. Wir empfehlen: Lass dich mindestens einmal im Jahr checken. Denn wer rechtzeitig Bescheid weiß, kann die medizinischen Möglichkeiten optimal nutzen und Schäden fürs Immunsystem und die Organe so gering wie möglich halten

3) Anonym und unkompliziert testen lassen

In Aidshilfen, Gesundheitsämtern und Testprojekten erfährt niemand deinen Namen. Oft kannst du dich ohne Voranmeldung testen lassen, die Kosten sind überschaubar (ca. 10–15 Euro), und beim Schnelltest hast du das Ergebnis nach 20 Minuten. Hier findest du Teststellen: www.iwwit.de/teststellen

4) Beratung ist hilfreich

Zusätzlich zum Test bekommst du bei Aidshilfen, Gesundheitsämtern und Testprojekten eine Beratung. Die kann dir deine Angst nehmen und Klarheit schaffen, wann ein Sexkontakt riskant war. Außerdem hilft man dir, mit einem positiven Befund umzugehen.

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Enrico: „Ich geh regelmäßig zum Test!

Nachdem ihn sein erster Freund betrogen hat, ist für Enrico Safer Sex nicht mehr verhandelbar. Da aber beim Benutzen von Gummis ein Restrisiko bleibt, sich mit HIV und anderen Geschlechtskrankheiten zu infizieren, lässt er sich regelmäßig beim Gesundheitsamt testen. Dort fühlt er sich gut beraten.

 Außerdem ist für ihn wichtig: „Man sollte so fair sein und mit seinen Sexpartnern reden. Damit die sich testen lassen können.“

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HIV-Test: Wie geht das eigentlich?

Ein HIV-Test bringt dir Gewissheit. Die heute üblichen Labortests beim Hausarzt liefern schon sechs Wochen nach einem Risikokontakt zuverlässige Ergebnisse.

Wer einen Schnelltest machen lässt, wie sie in Aidshilfen, Gesundheitsämtern und vielen Testprojekten üblich sind, kann eine HIV-Infektion frühestens 12 Wochen nach der letzten Risikosituation ausschließen. In Aidshilfen, Gesundheitsämtern und Testprojekten ist so ein Test dafür anonym und die Kosten sind überschaubar. Wie so ein Test abläuft zeigt dir Testheld Tim im Clip www.testhelden.info! Weitere Infos rund um den HIV-Test findest du im Wissenscenter. Hattest du vor wenigen Stunden einen Risikokontakt, kommt für dich möglicherweise die „Nach-Risiko-Vorsorge“ PEP in Frage. Hier zählt aber jede Stunde, um zu handeln!

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HIV und STI - Wie oft testen?

Was lasse ich wie oft testen – und wo?

Regelmäßige Tests auf HIV und andere Geschlechtskrankheiten sind auch dann sinnvoll, wenn du keine Symptome hast: Bei mehr als zehn Sexpartnern im Jahr am besten alle drei bis sechs Monate, nach riskanten Kontakten und bei Symptomen sowieso.

Gegen Hepatitis A und B kannst du dich impfen lassen, gegen Tripper, Chlamydien und Syphilis, die häufigsten Geschlechtskrankheiten, leider nicht.

Die Syphilis lässt sich im Blut nachweisen, Tripper und Chlamydien kommt man mit einem Penis-, Rachen- und Anal-Abstrich auf die Spur. Wenn’s am Schwanz oder im Arsch juckt und brennt, geh sofort zum Arzt. Bei einem positiven Befund vergiss nicht, deine letzten Sexpartner zu informieren.

Für den Test empfehlen wir szenenahe Einrichtungen wie Aidshilfen oder Schwulenberatungen: Hier ist man mit deiner Sexualität vertraut und der HIV-Test ist anonym und die Kosten sind überschaubar. Außerdem bekommst du eine Beratung, die dir helfen kann, mit Ängsten besser umzugehen und Risiken einzuschätzen. Teststellen findest du hier: www.iwwit.de/teststellen

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Geschlechtskrankheiten

Geschlechtskrankheiten – Mehr als man so denkt!

Was es nicht alles gibt: Von Feigwarzen und Tripper haben die meisten sicher schon gehört. Aber von Shigellen oder Chlamydien? All das sind Geschlechtskrankheiten, über die man Bescheid wissen sollte. Wir informieren dich unter www.iwwit.de/ Liste Geschlechtskrankheiten

Diese Übersicht benennt häufige Geschlechtskrankheiten, ihre Symptome und die Behandlungsmöglichkeiten. Wichtig bei HIV: Geschlechtskrankheiten können das Risiko einer HIV-Übertragung erhöhen oder bei HIV-Positiven schwerer verlaufen, wodurch auch die Behandlung erschwert sein kann.

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