Politik & Gesellschaft

Welche politischen und gesellschaftlichen Themen bewegen euch? Im ICH WEISS WAS ICH TU-Blog findest du aktuelle Berichte mit einem breiten Themenspektrum: von Gleichstellung und der Perspektive von schwulen trans* Männern über queere Geflüchtete bis hin zu Konversionsmaßnahmen. Daneben spielt z.B. auch die internationale Perspektive auf die Situation von LSBTIQ* in anderen Ländern eine wichtige Rolle. Mit der Aktion #WirFürQueer wollen wir einen Austausch in unserer Community über queere Solidarität nicht nur in Coronazeiten anregen und gleichzeitig verschiedenen Stimmen aus den queeren Communitys Gehör verschaffen.

  • „Bisexuelle stellen Schubladen in Frage“
    Im September gibt es in Hamburg den ersten Pride für bi+sexuelle Menschen. Frank Thies erzählt, warum die Demo wichtig ist, und warum er sich als Bisexueller oft unsichtbar fühlt.
  • Queeres Leben nach einem Jahr Pandemie: “Wir sind systemrelevant”
    Covid-19 bestimmt seit mittlerweile mehr als einem Jahr unseren Alltag und verändert subkukturelle Räume und Safer Spaces. Was macht die Pandemie mit queerem Leben in Deutschland? Eine Zwischenbilanz.
  • Konversionstherapien: „Niemand soll das erleben müssen!“
    Klemens Ketelhut kämpft für ein komplettes Verbot von Konversionstherapien, mit denen Schwule angeblich „geheilt“ werden. Dass das nicht klappt, weiß der 45-Jährige aus eigener Erfahrung. Als Teenager geriet er an christliche Fundamentalisten, die ihn von seinem „Dämon“ befreien wollten. Eine wahre Geschichte ohne Happy End. Mit der Dating-Show „Prince Charming“ ist schwules Leben im Mainstream […]
  • Zuher: Es gibt nicht DIE eine queere Community…
    Zuher Jazmati ist 30 Jahre alt, Sternzeichen Skorpion und lebt in Berlin. Zusätzlich zu seinem Dayjob arbeitet er als Podcaster, DJ und Campaigner und macht politische Bildungsarbeit, wobei er aus einer antirassistischen, intersektionalen Perspektive für verschiedene Auswirkungen von Diskriminierung sensibilisieren will. Zuher, wie hast du die Corona-Zeit erlebt? Unterschiedlich! Ich habe da eine komplexe Perspektive […]
  • Sexarbeit und Corona: Wider die Ausweitung der Verbotszone
    Gegner_innen der Sexarbeit instrumentalisieren die Corona-Krise und werben für ein bundesweites Sexkaufverbot. Dabei gehören Sexarbeiter_innen eh schon zu den besonders hart Getroffenen. In der Corona-Krise wittern die Befürworter_innen eines Sexkaufverbots Morgenluft. Ende September trafen sich darum nicht zufällig über hundert Aktivist_innen vom „Bündnis Nordisches Modell“ zum großen Ratschlag in Bonn. Zu den Redner_innen gehörten die […]
  • Keith: Queersein ist keine Voraussetzung für Solidarität
    Keith Zenga King ist Theaterproduzentin und Kuratorin an den Münchner Kammerspielen. They lebt seit fünf Jahren in Deutschland, hat ihren Lebensmittelpunkt zwar in München, ist aber beruflich im ganzen Land unterwegs.
  • Hedy: Räume, wo wir wissen: Da gehören wir hin!
    Hedy kann keine Kacheln mehr sehen! Sie war das letzte halbe Jahr in zu vielen Zoom-Konferenzen, zu oft konnte sie ihre Gesprächspartner_innen nur als winzige Videos sehen. Sie findet: Selbst die beste Technik kann persönliche Begegnungen nicht ersetzen.
  • Schwuler Sex in Zeiten von Corona
    Die Corona-Abstandsregeln haben unsere Möglichkeiten der körperlichen Nähe stark eingeschränkt. Ist ein erstes Date also nur noch mit Mund-Nasen-Bedeckung und promisker Sex vorerst gar nicht mehr denkbar?
  • Edward: „Keine_r übersteht das hier allein, das geht nur zusammen!“
    Für Edward aus Uganda bedeutet queere Solidarität füreinander sorgen, einander unterstützen und niemanden vergessen oder zurücklassen!
  • Robi: Gemeinsam kämpfen – geht auch mit Maske
    Triggerwarnung: In diesem Artikel wird an einer Stelle über Gewalt gegen queere Menschen berichtet. Im Shutdown auf Spurensuche Auch in einer Pandemie kommt’s auf die Perspektive an. Robi hat einige Jahre in Mexiko-Stadt gearbeitet, auch bei einem Projekt für Straßenkinder. „Als der Shutdown kam, musste ich oft an meine Freund_innen dort denken“, erzählt er. „Corona […]
  • Kaey for Solidarity: „Wonder Woman“ will wieder singen
    Seit September fühlt sich Kaey wie Wonder Woman: unbesiegbar! Zumindest das Coronavirus kann der Berlinerin wohl so schnell nichts mehr anhaben. Sie hat die Infektion gerade überstanden.
  • Situation von LGBT in Russland: Auch die deutsche Politik muss Fragen stellen
    Auf dem Berliner CSD 2019 wurde das russische LGBT-Network mit einem Soul of Stonewall Award ausgezeichnet. Wir haben mit der Aktivistin Tatiana Vinnichenko gesprochen.
  • „Meine Wahl ist ein Signal“ – ein erster offen HIV-positiver Bürgermeister
    Thilo ist der erste offen HIV-positive Bürgermeister Deutschlands. Der HIV-Aktivist wurde am Sonntag zum Bürgermeister der Gemeinde Sieversdorf-Hohenofen gewählt.
  • „Es reicht!“ findet Manuel – Die Sache mit dem ‚richtigen Sex‘
    In den letzten Jahren waren aus meiner Sicht die Berichte über trans* Personen in den Medien zu reduziert auf das Körperliche. Am Ende wurden trans* Menschen sogar mit der Kamera bis auf den OP-Tisch verfolgt, um zu zeigen, wie und was an Genitalen operiert wird. Ich sehe keine Bereicherung für cis Menschen darin. Es dient lediglich einem niederen Sensationsdrang als der echten Aufklärung.
  • „Seid ihr nackt beim Sex?“ – Erfahrungen eines schwulen cis Mannes mit einem trans* Partner
    Wie zwei Männer eine Partnerschaft führen und Sex haben, ist scheinbar klar. Aber wenn einer trans* ist, tauchen beim anderen oft eine Menge Fragen auf. Till (32) kennt das Kopfkino vieler schwuler cis Männer, wenn es um trans* Männer geht. Zwei seiner Ex-Boyfriends sind trans*.
  • „Schlimm sind eher die vergifteten Komplimente“ – Alexanders Umgang mit Abfuhren
    Zu klein, zu dünn, zu alt, zu wenig Haare auf der Brust: Abfuhren können viele Gründe haben. Doch wie geht ein trans* Mann mit Körben um? Wo verläuft die Grenze zur Diskriminierung? Wir haben dazu ein Interview mit Alexander geführt.
  • Transition: Die drei typischen Ebenen der Angleichung
    Transition meint die Angleichung von trans* Personen an ihr tatsächliches Geschlecht. Etwas salopp meint es: nach außen sichtbar machen, was nach innen schon lange klar ist. Die Transition ist in der Regel ein jahrelanger Prozess – der für die trans* Person sehr herausfordernd sein kann. Im Folgenden werden die drei typische Ebenen kurz skizziert.
  • trans* Coming-out-Erfahrungen: Drei Berichte aus verschiedenen Perspektiven
    Coming-out ist auch für trans* Menschen eine wichtige Erfahrung. So vielfältig trans* Biografien sind, so vielfältig sind auch die damit verbundenen Coming-out-Erlebnisse. Mit den folgenden drei Kurzreportagen wollen wir die verschiedenen Perspektiven darstellen.
  • „Die holen wir da raus“ – Sachsens Soforthilfe für queere Geflüchtete
    Queere Geflüchtete werden in Erstaufnahmestellen und Wohnheimen verbal und körperlich bedroht. Die Angreifer stammen häufig aus Gesellschaften, in denen Homosexualität stärker abgelehnt wird als bei uns, beispielsweise vom Balkan oder aus dem arabischen Raum. Bislang haben nur wenige Bundesländer systematische Hilfe eingeführt.
  • Homophobie in der Familie: „Ich habe es nicht mehr ertragen“
    Oft waren es nur beiläufige Bemerkungen, mit denen seine Eltern seinen schwulen Lebensstil missbilligten. Karsten hat lange, aber vergeblich um Akzeptanz in seiner Familie gekämpft – und dann den Kontakt zu ihr abgebrochen.
  • Kampf um Gleichstellung: Siegeszug der Populist_innen?
    Der politische Diskurs hat sich deutlich nach rechts verschoben, Hetze gegen Flüchtlinge, Homo- und Transphobie und Antifeminismus ist salon- und talkshowfähig geworden – Zeit, sich dem entschieden entgegenzustellen, meint Elmar Kraushaar
  • Der letzte 175er-Häftling der Bundesrepublik
    Knast für einvernehmlichen schwulen Sex: Erst 2004 wurde der letzte 175er-Häftling nach zehnjähriger Freiheitsstrafe aus der Haft entlassen. Manuel Izdebski über eine unglaubliche Geschichte und den Irrsinn der Kriminalisierung.
  • „Wenn’s drauf ankommt sind wir füreinander da.“ – Margot Schlönzke und Ryan Stecken über die Mahnwache am Brandenburger Tor
    6.000 Menschen vor dem Brandenburger Tor, um der Opfer von Orlando zu gedenken, sich mit deren Angehörigen zu solidarisieren und ein Zeichen gegen Homo- und Transphobie zu setzen – Margot Schlönzke und Ryan Stecken ist diese bewegende Aktion vom vergangenen Samstag, 17. Juni 2016 zu verdanken.
  • Queere Geflüchtete – Selbstverständlich sagen können: „Ich bin schwul“
    Es ist ein regnerischer Tag, als ich mit dem Motorrad in den Ostberliner Bezirk Treptow fahre. Gewerbeflächen, Eisenbahngleise, Altbauten und düstere Eckkneipen. Mein Ziel: ein Besuch beim bundesweit ersten Heim für LGBTI-Flüchtlinge. Während ich mich an parkenden Lkws und Baustellen vorbeischlängele, suche ich das Heim und bin mehr als überrascht, als ich plötzlich vor einem hellen Neubau stehe. Nach einem Check durch das Sicherheitspersonal werde ich von Stephan Jäkel freundlich begrüßt.